Mehr als Dekoration
Ein Harmony & Apollo Objekt ist dafür gemacht, einen Raum zu prägen. Es ist eine Skulptur und verdient den Platz, die Beleuchtung und den Kontext, der dieser Wirkung gerecht wird. Die folgenden fünf Regeln helfen Interior Designern und Raumgestaltern, das volle Potenzial unserer Objekte auszuschöpfen.
Regel 1: Freiraum geben
Jedes Objekt braucht Luft. Mindestens 40 cm Abstand zu jeder Seite. Die Form wirkt durch ihre Silhouette, und die entfaltet sich nur mit Raum. Am besten kommt ein skulpturales Objekt zur Geltung, wenn es eine eigene Bühne bekommt: eine freie Wand, einen Raumteiler oder eine offene Fläche in einem Eingangsbereich.
Regel 2: Licht ist alles
Die Oberfläche unserer Objekte entfaltet je nach Beleuchtung unterschiedliche Wirkungen. Seitliches Licht betont die Tiefe und hebt die Konturen der Form hervor. Oberlicht erzeugt dramatische Reflexionen, besonders bei Metallic- und Effektlacken. Ein gezielter Spot verwandelt die Oberfläche in ein Lichtspiel, das sich im Laufe des Tages verändert.
In größeren Räumen entsteht besondere Tiefe, wenn Akzentbeleuchtung und indirektes Umgebungslicht zusammenspielen.
Regel 3: Kontrast schaffen
Dunkle Objekte auf hellem Grund, helle Objekte vor dunklen Wänden. Der Farbkontrast zwischen Objekt und Umgebung bestimmt die Wirkung. Bei Color-Shift-Finishes wie Viola Prisma verstärkt ein neutraler Hintergrund den Farbwechsel-Effekt.
Auch Materialkontraste funktionieren: Ein hochglänzendes Objekt vor einer matten Betonwand, eine dunkle Skulptur auf einem hellen Marmorsockel. Je ruhiger die Umgebung, desto stärker wirkt das Objekt.
Regel 4: Ungerade Zahlen
Gruppenkomposition gelingt am besten mit einer ungeraden Anzahl, zum Beispiel drei oder fünf Objekte. Kombinieren Sie unterschiedliche Höhen innerhalb einer gemeinsamen Farbfamilie. Das erzeugt eine lebendige, spannungsreiche Wirkung. Zwei gleich große Objekte nebeneinander wirken statisch, drei verschiedene Größen dagegen erzählen eine Geschichte.
Wie viele Objekte zusammenwirken, hängt vom Raum ab: seiner Größe, seinen Proportionen und dem vorhandenen Mobiliar. Sprechen Sie uns an, wenn Sie eine Gruppenkomposition planen.
Regel 5: Sockel und Podeste
Große Formate (120–160 cm) stehen am besten direkt auf dem Boden. Sie brauchen den visuellen Kontakt zur Fläche, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Kleinere Formate (30–80 cm) gewinnen auf einem Sockel oder Podest an Präsenz und werden auf Augenhöhe wahrgenommen.
Als Sockelmaterial eignen sich Beton, Marmor oder lackiertes MDF in der Wandfarbe. Die Sockelhöhe sollte so gewählt werden, dass das Objekt auf natürlicher Blickhöhe steht.